Liebe Hundefreunde,
Unsere Vorsitzende Heide plant Ihren Rückzug vom Amt der ersten Vorsitzende.
Wir suchen also Verstärkung im Vorstand. Nicht nur den " Chefposten", sondern auch Hilfe beim alltäglichen Geschäft rund um den Verein. Bei Interesse melde Dich bitte gerne bei jemanden vom Vorstand.
Viele Grüße,
Joachim Buddenberg

Ehrung der Gründungsmitglieder
Wittlager Bläser
Drohnen auf der Hundeprüfung
Mehr und mehr werden Drohnen mit Wärmebildkamera auch auf Hundeprüfungen eingesetzt. Suchen die Einen „nur“ nach Hasen, so suchen die Anderen nach dem Fasanenhahn im Altgrasstreifen und die Dritten verfolgen mit der Drohne in großer Höhe gar die Spurarbeit des Hundes auf der Hasenspur, um dann, vom Feldweg aus, eine Bewertung abzugeben. Die Argumente, die für dieses Vorgehen herangezogen werden, sind vielfältig.
Ist das sinnvoll und zielführend?
Im Rahmen unserer Verbandsprüfungen für Vorstehhunde sollen Hunde u.a. Wild suchen und aus der freien Suche heraus vorstehen. Das Wesen eines Hundes soll unter anderem in Arbeitspausen festgestellt werden, wenn andere Hunde am Wild arbeiten, z.B. einen Hasen jagen. Gemäß Prüfungsordnung sind hinreichend mit Niederwild besetzte Reviere die Voraussetzung für eine gewissenhafte und sorgfältige Durchführung der Prüfungen. Im Prüfungsalltag ist dies manchmal gar nicht so einfach – auch das ist Realität.
Wahr ist aber auch, dass es für eine gewissenhafte Prüfung unserer Hunde eben nicht reicht, mit einem einzelnen Hund den eingesassten Hasen vom Auto aus anzugehen oder Hunde gezielt an einen vorher mit der Wärmebildkamera gefundenen Fasan heranzuführen um Nasengebrauch, Suche und Vorstehen zu überprüfen. Man kann sich manchmal des Eindruckes nicht erwehren, dass bei manchen Richtern die rasche Rückkehr ins Suchenlokal vor der gewissenhaften Durchprüfung der Hunde rangiert und eben diese „Gewissenhaftigkeit“ für Manche ein durchaus dehnbarer Begriff ist.
Und wie gehen wir schlussendlich damit um, wenn auf einer Prüfung in der einen Gruppe das Wild mit der Drohne gesucht wird, während bei einer anderen Gruppe derselben Prüfung das Wild in mehreren Suchengängen der Hunde ohne technische Unterstützung gesucht und gefunden wird?
Beschlüsse des JGHV-Präsidiums
Das Präsidium des JGHV hat sich gemeinsam mit Vertretern der Stammbuchkommission über diese Entwicklung Gedanken gemacht und sich dabei vom Sinn unseres Prüfungsgeschehens leiten lassen. Das JGHV-Präsidium hat folgende Beschlüsse für die Durchführung von Verbandsprüfungen gefasst:
- Das Suchen von Wild zu Prüfungszwecken mit Drohnentechnik ist vor Beginn der Prüfung durch die jeweiligen Revierführer zulässig, um sich einen Überblick zu verschaffen.
- Sobald die Prüfungsgruppe im Revier angekommen ist, dürfen Drohnen weder zur Suche von Wild, noch zur Beobachtung der Hundearbeit – auch nicht aus großer Höhe – eingesetzt werden.
- Wärmebildhandgeräte dürfen während des Prüfungsverlaufes eingesetzt werden, aber die Suche nach Wild darf nicht zur „Rallye“ vom Auto aus verkommen.
- Es ist darauf zu achten, dass sich, insbesondere beim Arbeiten von Hasenspuren und während der Suche, die nicht aufgerufenen - d.h. die nicht arbeitenden Hunde - außerhalb der mitgeführten Fahrzeuge befinden und die Arbeit anderer Hunde mitverfolgen können.
Das Präsidium des JGHV bittet um strikte Einhaltung der Beschlüsse. Die Beschlüsse gelten ab dem Tag ihrer Veröffentlichung im Verbandsorgan.
Die Spezialzuchtvereine werden gebeten im Sinne der Beschlüsse zu agieren.
Quelle : JGHV-Präsidium im August 2025
Änderungen für die anstehenden Verbandsprüfungen und Wasserübungstagen:
-Die Meldungen zu den Verbandsprüfungen und den Wasserübungstagen ab sofort nur noch unter der mail- adresse :
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Bitte auf korrekte Nennung zur Prüfung achten, incl. Übersendung aller Unterlagen

